FRANZ POLITZER

1950 geboren, Abitur, Studium der Geologie, Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, Diplom 1975, 1974: Preis der Bundeshauptstadt Wien beim österreichischen Grafikwettbewerb in Innsbruck, 1992: Rheinischer Kunstpreis, 1998: Illusionistische Inszenierungen für das niederösterreichische Donaufestival in Krems und St. Pölten, 2003: Errichtung des Medientrichters im Verlagsgebäude des Main-Echos in Aschaffenburg.

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland sowie Beteiligung an Kunstmessen in Wien, Innsbruck, Basel, Frankfurt, Düsseldorf und Washington.

 

Inszenierte Landschaft

Politzers Bilder sind geprägt von den für ihn auffälligen Konstellationen in der Landschaft. Aus mehreren oder vielen dieser Eindrücke extrahiert er das Gemeinsame und inszeniert daraus seine ausgefeilten Kompositionen. Niemals geben seine Arbeiten konkrete Situationen wieder, und doch meint der Betrachter, ihm Bekanntes - eventuell sogar vorher Gesehenes - in ihnen zu erkennen. Nicht selten kommt es vor, daß jemand nach dem Kennenlernen dieser Bilder jenes in der Landschaft entdeckt, was Anlass und Inhalt der Werke Politzers ist.

 

 
  "Der bedrängte Wald", 2004, 67,2 x 44,2 cm  

 

"Der veränderte Wald", 2005, Öl, 73.3 x 49,8 cm "Die getrennten Bäume", 2005, Öl, 42,2 x 70,8 cm "Erzwungene Neigung", Öl, 2002, 45,1 x 40 cm

 

"Die eigene Welt", 2003, Öl, 89,6 x 68,4 cm "Die verlorene Dimension", 2005, 60,4 x 55.7 cm "Der verpflanzte Wald", 2007, Öl, 28,8 x 22,8 cm

 

"Der flankierte Weg", 2006, Öl, 17,4 x 22,9 cm "Die verdeckte Mitte", 2002, 53,6 x 50 cm "Die erhellten Gräser", 2008, Öl, 29,6 x 36,8 cm